Prototyp_Skizze1_GFZK3

November 4, 2008

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Prototyp – Vernetzung und dynamischer Fokus – http://www.hellostudios.de/proto/network.swf

Die Darstellung der Vernetzung unterschiedlicher Informationen und Zusammenhänge zur Ermittlung eines alternativen, intuitiven und komplex gesteuerten Zuganges ist die Hauptaufgabe der Nutzeroberfläche der GfZK Leipzig. Die Archiv- und Datenverwaltung basiert auf einer kontextbedingten Vernetzung, die durch entsprechende Verschlagwortung ermöglicht wird.

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Die bewegbaren Magneten stellen die Naviation, Visualisierung und Kategorisierung der verhangenen Informationen dar. Je weiter ein Kritterium von den restlichen entfernt ist, umso erkennbarer und definierter werden die zugehörigen Informationen angezeigt.

Dynamisches PROzessTOol

November 3, 2008

http://www.hellostudios.de/proto/proto.swf

Der dargestellte Prototyp dient dazu, dem Interfacedesigner eine Hilfestellung zu bieten um intuitve

Systeme und Prozesse, die in der Umwelt zu finden sind – konkret zum Lösen von Problemen – bzw. zum Finden von geeigneten Interfacelogiken zum Problemlösen. Das Programm richtet sich an Entwickler sowie IF-Designer die neue Wege der Oberflächengestaltung gehen wollen um neue Möglichkeiten der Informationsvisualisierung, Navigation und Interaktion zu finden.

Im Zuge der Weiterentwicklung interaktiver Systeme steigt die Vernetzung sowie der Detailgrad stetig. Die Komplexität zukünftiger Anwendung sowie deren Kreation erfordert einen hohen Grad an Integrität und Wissen. Ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung ist die klare Analyse der bestehenden Probleme und deren Lösung. Darauf folgende ist es ein sehr schwerer Schritt, entsprechend der Problemlösung eine passende, ästhetisch und funktionale Abstraktion zu finden.  Die vorliegende Anwendung kann dem Entwickler eine entsprechende Hilfestellung leisten.

Funktionsweise
Die KritteriumsRiegel lassen sich anhand einer fixen zentralen Achse in einem Kreis rotieren. Die jeweiligen Endpunkte der Achse bezeichnen jeweils gegensätzliche ProzessKritterien. Die drei Prozessphasen werden zeitkodiert durchlaufen, wobei zu verbesserten Darstellung die jeweiligen Umrandungen der Stati direkt an den Riegel angehangen sind. Der Nutzer kann in dem Zusammenhang eigene Kritteriumsriegel kombinieren und zu Gruppen zusammenschieben oder trennen. Die Interaktionsmöglichkeit bietet einen essentiellen Zugang zu individuellen Such- und Visualsierungsanforderungen.

Eine ergänzende oder weiterführende Darstellung kann eine Skalierbarkeit sein, die Zusammenhänge der Bewertungen dynamisch erkennen lassen.

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Woher kommen die Prozessbewertungen?

Da es sich im groben Zusammenhang um die subjektive Bewertung von alltäglichen Prozessen dreht, kann es keine absolute und eindeutige Definition, sondern nur eine Annäherung geben. Diese kann nur durch eine grosse Anzahl von Bewertungen stattfinden. Diese gelten als Grundlage für ein solches System. Dabei werden die einzelnen Prozesse anhand eines Bewertungskataloges erfasst, wobei jeder Nutzer einen Schieberegler zwischen zwei gegensätzlichen Kritterien platzieren muß. Dies natürlich in den drei Phasen des Prozesses. Anhand der einzelnen subjektiven Eingaben pro Phase kann ein Mittel errechnet werden, das als Basis für die Visualisierung fungiert. Der entsprechende Erfassungskatalog wird online verfügbar sein.


Die einzelnen Prozesse müssen in einem geeignetem übergeordnetem Darstellungssystem erfasst werden können um als Resultat eine Visualisierung der betreffenden Prozesscharackteristika und eine entsprechende Vergleichbarkeit der Prozesse untereinander herstellen zu können.

Problem zeitkodierte Prozesse
Beim Erfassen der Prozesse ist es notwendig, auf die inneliegende Zeitkodierung einzugehen. Dabei gibt es bei einer Großzahl der Prozesse einen Ausgangspunkt, eine konkrete Interaktion oder einen Vorgang und ein entsprechendes Resultat. Beispielsweise Schwerkraft: Ein Ball wird aus einer Höhe (=Ausgangspunkt) fallengelassen und beschleunigt (=Vorgang/Interaktion) um dann auf dem Boden aufzuprallen und liegenzubleiben (=Resultat). Dieses dynamische Verhalten muss in einer entsprechenden Form dargestellt werden und erhält in der herkömmlichen wissenschaftlichen Darstellungsweise nur wenig Charakter.

Problem Kritterien
Als weitere Schwierigkeit gilt die Auswahl der entsprechenden Kritterien, nach denen die Prozesse erfasst werden. In einer einfachen Auswertung kann beispielsweise die Qualität oder die Quantität eines bestimmten Kritteriums anhand von Schulnoten oder Prozentzahlen, erfasst werden. Diese einfache Erfassung führt jedoch schnell zu einer sinnfreien Überinformation und nicht zu einer charakeristischen zeitkodierten Darstellung eines Prozesses.

Dynamische Dartellung von Bewertungen im interaktiven Vergleich als Lösung
Die Mittel der interaktiven Visualisierung von Inhalten schaffen es eine Darstellungssystem herzuleiten, das es ermöglicht auch komplexe Informationen dynamisch und simpel darzustellen. Der Nutzer kann in dem unten zu findenden Protoypen die selbst gewählten Kritterien zueinander adieren (und drehen). Zudem werden die drei Prozessphasen dynamisch dargestellt.


Visualisierungsentwürfe

Im Bezug zur Erfassung der Prozesse ist es wichtig, das Bezugssystem und die Betrachtungsperspektive herzuziehen. Beispielsweise mag die Schwerkraft als Phänomen der Gravitation in Hinsicht auf unsere tägliche Erfahrungswelt als Kraft wirken, die “Dinge nach unten zieht” – wiederum ist diesselbe Kraft in einer grösseren Perspektive dafür verantwortlich, das rotierende Planetensysteme existieren können. Die subjektive Perspektive auf ein System spielt in dem Zusammenhang eine grössere Rolle als die wissenschaftliche und allgemeingültige Definition und Abstraktion eines Prozesses. Die Erfassung alltäglicher und intuitiver Prozesse erfordert eine differenzierter Herangehensweise.


Hauptgebiet der Mechanik: Reibung, Trägheit, Gravitation (Schwerkraft), Gravitation (Wechselwirkung), Verdrängung(Archimedisches Prinzip), Kollision, Beschleunigung, Strömung, Thermodynamik,
Ausbreitung von Wellen (akustisch, optisch, energetisch), Lichtbrechung (Streuung), Farbspektum

Verformung (Plastizität / Elastizität)


Wachstum (dieser Punkt ist ein Schwerpunkt, da das Wachtum als Prozess von einer Vielzahl von Parametern beeinflusst werden kann und dementsprechend differenziert werden kann), Morphologie, Teilung, Vereinigung, Evolution (weiterer Schwerpunkt, der viele Bereiche betrifft), Histologie, Anatomie


Adhäsion, Kohäsion, Aggregatzustand (einher gehen die verschiedenen möglichen Phasen, wie Kondensieren, Schmelzen, Sublimieren und die interssanten Mischzustände wie zähflüssig), Korrosion, Verfall (hier sind ebenfalls die verschidenen Unterarten von Bedeutung – z.B. Fraktalbruch, der durch die moleklare Zusammensetzung bedingt wird), Mischung unterschiedlicher Materialien

Anhand des im Folgenden erläuterten Erfassungsystems, wird noch eine weitere Spezifizierung der Prozesse notwendig sein, da es sich bei einigen erwähnten Systemen um Überbegriffe handelt, die die eigentlich bedeutenden Prozesse, beinhalten.

Ausgehend von der Listung einer grossen Anzahl von Prozessen und Zuständen hat es sich beim Erfassen als sehr hilfreich herausgestellt, die grobe Unterteilung in die naturwissenschaflichen Hauptrichtungen – Physik, Chemie und Biologie – zu nutzen. Dies dient nicht nur der verbesserten Erfassung, sondern auch der Zuordnung betreffender System nach ihrer Art und eventuellen Funktion:

Physik - Lehre der unbelebten Natur – (umschliesst die anderen Bereiche ebenfalls)

Chemie - Lehre vom Aufbau, Verhalten und Umwandlung von Stoffen

Biologie – Gesetzmäßigkeit des Lebendigen, deren Struckturen und Prozesse

Aus dieser Zuordnung kann eine konkrete funktionelle Ableitung hergestellt werden, die sich in die drei folgendenden Hauptbereiche unterteilt:

Da alle Prozesse in der Natur ineinander greifen und sich teilweise gegenseitig bedingen, können die Prozesse natürlich nur als Modell betrachtet werden. Desweiteren ist es äußerst notwendig, im Rahmen dieser Arbeit, die behandelten Prozesse so genau es geht zu definieren um Misverständnisse und Doppeldeutungen ausschliessen zu können. Mit einer wissenschaftlichen Eindeutigkeit kann in dem Zusammenhang nicht gerechnet werden.

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